Kokos-Grieß Ghriba gehören in Marokko zu den bekanntesten und beliebtesten Kekse und dürfen neben Richbond auf keiner marokkanischen Keksplatte fehlen.
Es gibt Ghriba (oder auch Ghoriba genannt) in vielen verschiedenen Varianten. Sehr bekannt sind zum Beispiel Ghriba mit Mandeln, Erdnüssen oder Walnüssen. Je nach Rezept, gibt es leichte Unterschiede, zum Beispiel lassen einige die Aprikosenmarmelade aus. Im Grundprinzip bleiben die Rezept aber immer gleich.
Diese Version mit Kokos und Grieß ist besonders saftig und hat eine leicht körnige, aber trotzdem weiche Konsistenz.
Typisch für Ghriba ist auch die Verarbeitung. Der Teig ist eher klebrig, deshalb ist es normal, dass man die Hände vorher mit etwas Öl einreibt. So lässt sich der Teig besser formen und klebt nicht so stark an den Händen.
Ein wichtiger Schritt ist auch das Wälzen in Puderzucker. In Marokko wird dafür oft spezieller Puderzucker verwendet, der nicht so schnell schmilzt. Manche mischen auch etwas Speisestärke unter normalen Puderzucker, damit die Oberfläche schön weiß bleibt.
Ich selbst verwende ganz normalen Puderzucker, wälze die Kokos-Grieß Ghriba sehr gut darin und das mehrmals. Wenn ich merke, dass es doch etwas geschmolzen ist, bevor ich das Backblech voll habe, bestreue ich das ganze vor dem Backen nochmal kräftig mit Puderzucker.
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Beim Backen bekommt die Kokos-Grieß Ghriba dann ihre typische Oberfläche mit leichten Rissen und dem weißen Zuckermantel. Genau daran erkennt man Ghriba sofort.
Nach dem Backen bleiben die Kokos-Grieß Ghriba lange saftig. Das ist eines der Dinge, dass sie unteranderem beliebt macht. Auch nach mehreren Tagen sind die noch weich und trocknen nicht aus, was bei vielen anderen Kekse oft der Fall ist.
Trotz dass die Kekse in viel Puderzucker gewälzt werden, sind sie nicht zu süß.
Rezeptkarte
Kokos-Grieß Ghriba - marokkanische Kekse
Zutaten
- 200 g Kokosraspel
- 200 g Hartweizengrieß
- 135 g Zucker
- 90 ml Öl
- 3 Eier (Größe M)
- 10 g Aprikosenmarmelade (fein, ohne Stückchen)
- 1 Tl Backpulver (gestrichen)
- Abrieb einer unbehandelten Zitrone
- Prise Salz
Für die Deko
- Etwa 100 g Puderzucker
Zubereitung
- Als erstes wird der Zucker mit dem Zitronenabrieb vermengt. Um das volle Aroma zu erhalten, solltet ihr das Ganze mit den Fingern verreiben.
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- Danach fügt ihr das Öl, das Backpulver, prise Salz, Eier und die Aprikosenmarmelade hinzu. Die Zutaten kräftig mit dem Schneebesen verrühren.
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- Kokosraspeln dazu, verrühren.
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- Zum Schluss nur noch das Grieß dazu und vermengen.
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- Etwa 10 Minuten ruhen lassen.
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- Da die Masse feucht und leicht klebrig ist, die Hände mit etwas Öl befeuchten und aus dem Teig Kugeln formen. Meine wiegen 15 g.
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- Die Kugeln sehr gut in Puderzucker wälzen. Info: In Marokko wird spezielles Puderzucker verwendet, der nicht leicht schmilzt bzw. dem Puderzucker etwas Speisestärke beigemischt. Ich verwende einfachen Puderzucker aus dem Discounter.
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- Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit dem Finger in der Mitte etwas drücken.
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- Da der normale Puderzucker etwas schmilzt, bis ihr das Blech voll habt, bestreue ich die Kekse nochmal kräftig durch ein Sieb mit Puderzucker.
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- Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober/Unterhitze) 10 Minuten backen. Direkt nach dem Abkühlen sind die weich, aber die Unterseite schön goldbraun. Einfach abkühlen lassen, dann härten die minimal nach.
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